Tiergestützte Therapie ist eine professionell begleitete Begegnung zwischen Kind und Tier mit klar definierter therapeutischer Zielsetzung. Sie kann bspw. Motivation, Aufmerksamkeit, Selbstregulation und soziale Kompetenzen fördern - immer mit Blick auf das Wohl von Kind und Tier.
Kinder profitieren von der natürlichen, wertefreien Begegnung mit einem Tier. Tiere können dabei unterstützen Vertrauen aufzubauen, Ängste zu reduzieren und Lernprozesse zu erleichtern.
Neben dem direkten Kontakt gehören auch Aktivitäten rund um das Tier dazu - zum Beispiel kleine Aufgaben wie Pflege, Vorbereitungen oder gemeinsames Versorgen.
Die Therapie ist stets fachlich begleitet, strukturiert und unter Einhaltung aller Hygiene- und Sicherheitsstandards. Der Einsatz des Tieres wird individuell entschieden und ergänzt die ergotherapeutische Behandlung sinnvoll.
Konzentration und Ausdauer
Handlungsplanung
Impulskontrolle und Selbstregulation
Soziale Interaktion und Kontaktaufnahme
Selbstvertrauen und Mut
Umgang mit Ängsten und Unsicherheiten
Tiergestützte Therapie ist eine fachlich fundierte Therapieform, bei der speziell ausgebildete Tiere gezielt in den therapeutischen Prozess eingebunden werden. Der Einsatz erfolgt nicht zufällig und nicht als Spiel- oder Unterhaltungsangebot, sondern basiert auf klar definierten therapeutischen Feststellungen.
Die Therapeutin verfügt über entsprechende Zusatzqualifikationen, und auch die Tiere werden sorgfältig ausgebildet und gemäss Qualitäts-, Hygiene- und Tierschutzrichtlinien eingesetzt.
Für Kinder bietet die tiergestützte Therapie einen geschützten Rahmen, in dem Lern- und Enwicklungsprozesse gezielt gefördert werden. Das Tier wirkt dabei als therapeutisches Medium - nicht als Spielangebot.

Tiergestützte Therapie erfolgt grundsätzlich in enger Absprache und nach sorgfältiger Prüfung der individuellen Voraussetzungen. Sie kann entweder in eine reguläre ergotherapeutische Behandlung integriert oder als eigenständige Therapieform angeboten werden: